Katheterablation bei Herzrythmusstörungen
Die Katheterablation gewährt einen direkten Einblick in das schlagende Herz und wurde Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal durchgeführt. Durch diese Methode kann Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland, beseitigt werden, sofern die vorangehende medikamentöse Behandlung nicht den gewünschten Erfolg erzielt.
Dank der Katheterablation wird den Patienten der Wunsch nach einem Leben ohne Herzrhythmusstörungen, ohne lebenslange Einnahme von Medikamenten ermöglicht.
Durchführung
Die Ablation wird in der Kardiologie durchgeführt. Der Zugang zum Herzen wird in den Leistengefäßen durch Schleusen gelegt, dort werden die Katheter in die Herzvorhöfe und -kammern eingeführt. Um die vorher lokalisierten Stellen zu abladieren werden lenkbare Katheter, die einen Wärmeimpuls abgeben, eingeführt.
Komplikationen
Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich der Eingriff zu einer Standardmethode entwickelt, trotzdem kann es zu Komplikationen kommen. Hierbei könnte der ausgestrahlte Wärmeimpuls ein Reizleitungssystem zerstören. Im schlimmsten Fall macht dies eine Schrittmacherimplantation notwendig. Dieser Fall tritt allerdings sehr selten ein, lediglich 1-2 % der Behandelten sind von dieser Komplikation betroffen.
Katheter Beispiele






