EPU (Elektrophysiologische Untersuchung)
Die elektrophysiologische Untersuchung ist eine Form der Herzkatheteruntersuchung, die bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen durchgeführt wird. Die EPU dient als Analyse von Herzrhythmusstörungen sowie der Therapiefindung und -kontrolle.
Durchführung
Während der Patient über EKG und Blutdruckmessgerät ständig überwacht wird, werden die Rhythmusstörungen durch zwei Elektroden unterbrochen. Daraufhin werden dem Patienten einzelne Medikamente gespritzt, die Herzrasen auslösen oder stoppen können. Alternativ wird unter lokaler Anästhesie und Röntgenüberwachung über die Leistenvene eine Schleuse in die Vene eingeführt, um über eine Katheterablation eine Herzrhythmusstörung auszulösen. Nach der Untersuchung werden die Elektrodenkatheter entfernt und es wird ein Druckverband angelegt. Dieser verbleibt zwischen vier und zwölf Stunden.
Komplikationen
Mögliche Komplikationen sind Verletzungen von Gefäßen, Blutungen, Infektionen, Blutergüsse oder die Auslösung von Herzrhythmusstörungen.




